Herzlich Willkommen!


Gründe & Wirkung  

Wir erholen uns langsam, hinsichtlich der vergangenen zwei Jahre, aber während wir wieder zu uns kommen, ist das Trauma längst nicht verarbeitet. Nicht nur unsere Familien, unsere Städte und Dörfer und unsere Arbeitsplätze haben sich verändert, sondern auch unser Gehirn. Tatsächlich sind wir nicht mehr dieselben wie vor zwei Jahren.

Neben sonstigen diagnostizierbaren Symptomen berichteten viele Menschen von einer Art Gehirnnebel, von Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeinen Gedächtnisproblemen und plötzlich auftretenden  Aggressionen.

Es stellt sich die Frage: Kann sich unser Gehirn wieder in seinen Normalzustand bringen? Und wie können wir es dabei unterstützen? Jede einzelne Erfahrung kann unser Gehirn verändern, indem sie entweder dazu beiträgt, dass wir neue Synapsen – also die Verbindungen zwischen den Gehirnzellen – bilden oder sie verlieren. Dieser Vorgang wird als Neuroplastizität bezeichnet, und auf diese Weise entwickelt sich unser Gehirn in der Kindheit und der Jugend. Dank dieser Neuroplastizität lernen wir auch im Erwachsenenalter weiter und schaffen neue Erinnerungen, obwohl unser Gehirn mit zunehmendem Alter weniger flexibel ist. Der Prozess ist für das Lernen, das Gedächtnis und die allgemeine Gehirngesundheit von entscheidender Bedeutung.
Doch viele Erfahrungen führen auch dazu, dass das Gehirn Hirnzellen und Synapsen einbüßt, die man eigentlich erhalten wollte oder müsste. Stress zum Beispiel – etwas, das fast jeder während der vergangenen zwei Jahren erlebt hat – kann nicht nur bestehende neuronale Verbindungen zerstören, sondern auch das Wachstum neuer Synapsen hemmen.

Dies geschieht etwa dadurch, dass Stress die Ausschüttung von Hormonen auslöst – vor allem von Cortisol. In geringen Dosen helfen diese Hormone dem Gehirn und dem Körper, auf einen Stressor zu reagieren ("Fight or Flight", zu deutsch: Kampf-oder-Flucht-Reaktion) indem die Herzfrequenz, die Atmung, Entzündungsreaktionen und vieles mehr verändert werden, um die Überlebenschancen des Menschen zu erhöhen. Sobald der Stressor verschwunden ist, geht der Hormonspiegel zurück. Bei chronischem Stress geht der Stressor gefühlt jedoch nie ganz weg, und das Gehirn bleibt mit chemischen Stoffen überflutet, die es angreifen. Langfristig kann ein solch erhöhter Hormonspiegel Veränderungen verursachen, die zu Depressionen, Angstzuständen, Vergesslichkeit, unüblicher Aggression oder Apathie und Unaufmerksamkeit führen können.

Im Training für Bindung & Resonanz bekommen Sie Handwerkszeug vermittelt, wie sie bei sich und ihre Mitmenschen diese chronischen Stressoren erkennen und dauerhaft (wieder) senken können. 

Darüber hinaus bietet Ihnen dieser Ansatz ihr eigenes Bindungs- und Resonanzverhalten differenzierter kennen zu lernen und, wenn Sie möchten, auch zu erweitern. Denn die vergangenen zwei Jahre zeigten uns auch wo wir als Gemeinschaft stehen und dass Natur nicht nur etwas "da draußen " ist, sondern wir auch (nur) ein Teil davon sind. 

Bindung & Resonanz findet immer statt, ist persönlich und intim. Jeder Mensch erlebt -in sich- diese wunderbare Welt in seiner ganz persönlichen Eigenart und das ist gut so. 


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