Bindungs- und Entwicklungsstörung

Die Arbeit mit jungen Menschen (Säuglinge, Kinder und Jugendliche), welche mit psychischen Bindungs- und Entwicklungsstörungen ringen, ist sehr belastend für die Fachpersonen und die Betroffenen.
Oft stehen die Themen Gewalt, Eigen- und Fremdgefährdung und Betreuungsabbrüche im Vordergrund. Diese Klientel pendelt oft und langfristig zwischen den Institutionen und der Psychiatrie hin und her.

Trainieren Sie eine spezielle Grundhaltung, Fachwissen und erlernen Sie Handwerkszeug, wie diesen jungen Menschen im Alltag begegnet werden kann, um sie in dem zugrundeliegenden Konflikt der Entwicklungsstörung (aus der sie im Hier und Jetzt re-agieren) zu erkennen und zu begleiten. Bindung und zwischenmenschliche Resonanz ist die grundsätzlich Wirkkraft für jeden Menschen, um sich als eigenverantwort-liche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit entwickeln zu können.

Das Training

basiert auf einem wissenschaftlich fundierten und didaktisch ausgefeilten Trainingskonzept und unterstützt Fachkräfte in der täglichen Begleitung von jungen Menschen, die mit ihren frühkindlichen Entwicklungstraumata und/oder Störungen ringen. Sie trainieren ihre emotionale Intelligenz und eignen sich Fachwissen an, um relevante (meist nonverbale) Signale und Zeichen frühzeitig zu erkennen und diesen Störungsbildern entsprechend damit umzugehen.

Werden diese Signale, mit den entsprechenden emotionalen und nonverbalen Ausdrücken rechtzeitig erkannt, fühlen sich gerade „entwicklungstraumatisierte Menschen“ in ihrem „So-Sein“ bestätigt und emotional gehalten. Die natürliche Folge darauf ist Kooperation und die Basis von Vertrauen, die wir Menschen uns alle wünschen. Wissenschaftlich begründet.

Aus der Traumaforschung wissen wir heute, wie diese Art frühkindlicher Störungen auf das weitere Er-Leben dieser Menschen Einfluss nimmt. Sie fanden statt, bevor das Gehirn sich ausreichend entwickeln konnte. Diese Tatsache hat zur Folge, dass diese Menschen ihr Verhalten und Erleben nicht willentlich korrigieren können. Daher sind sie in Besonderem auf direkte Bezugspersonen angewiesen, die sie in ihrer Alltagsbewältigung(!) auf emotionaler Ebene verstehen und damit entsprechend professionell umgehen können. Emotionale Intelligenz ist lernbar.


Studien belegen: Je besser ein Mensch die Gefühle seiner Gegenüber erkennt, desto besser sind die Ergebnisse und die Beziehungsqualität. Für den pädagogischen Alltag bedeutet das Deeskalation durch Früherkennung und Weiterentwicklung durch gezieltes Verständnis.

Fortbildungstermine für 2018

21./22.03. Der unausgesprochene
Entwicklungsauftrag
18./19.04. Der unausgesprochene
Entwicklungsauftrag
10./11.10. Der unausgesprochene
Entwicklungsauftrag
Leitung: Gerd Weiland

Basic Bonding
Schmetterlingsberührung für Eltern und Babys im ersten Lebensjahr
Leitung: Doris Popp-Buckenheu
Fachberaterin für Emotionelle Erste Hilfe
Jeden Dienstag
Beginn: 09.15 Uhr. Ende: 11.30 Uhr


Rückbildungskurs
Leitung: Lucia Weiland-Laubheimer
Hebamme
Jeden Montag
Beginn: 9.30 Uhr. Ende: 10.55 Uhr

Lernziele:

Im Aufbaumodul lernen Sie die weiteren Basisemotionen kennen, die Erkennungsmerkmale der Körpermerkmale und des Sprachstils/der Stimme Lerninhalte:

Inhalte

  • Test: Gefühle erkennen
  • Das limbische System – unser Emotionszentrum
  • Erkennungsmerkmale der Mimik von Überraschung, Ekel, Freude, Trauer und Verachtung
  • Erkennungsmerkmale der Stimme
  • Erkennungsmerkmale der Körpersprache
  • Erkennungsmerkmale des Sprachstils
  • Prozessorientiertes Nutzen von emotionalen Signalen
  • Signale nutzen, um die Resonanz zum Gesprächspartner zu stärken
  • Differenzierung der Kommunikationswege bei Menschen mit Entwicklungsstörungen
  • Transfer in die tägliche Arbeitspraxis

 

Voraussetzung ist die Teilnahme am Kurs Bindung & Resonanz für Fachkräfte.


Dauer: 2 Tage
Investition: 265,00 €
Ort: unsere Räume 
Termine: 2018

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